Die Beziehung zwischen Heinrich Heine und Karl Marx spielt in der Literaturgeschichte eine lediglich untergeordnete Rolle. Obwohl sich die zwei in den 1840er Jahren in Paris intensiv austauschten und politisch eng verbunden waren. Der zwanzig Jahre ältere Heine besuchte ein Jahr fast täglich den Freund und seine Ehefrau Jenny in der Rue Vaneau. Die gegenseitige Beeinflussung war außerordendlich stark.
Marx, der Heines Lyrik bewunderte, ließ sich in seinen Schriften vom eleganten Stil des Dichters beeinflussen. Sogar Gedanken übernahm er von ihm. Und Heine wäre ohne Marx vielleicht nie zum politische Vormärz-Lyriker geworden. So entstanden die ersten radikalen Zeitgedichte, veröffentlicht In der von Marx herausgegebenen, deutschsprachigen, Wochenzeitung „Vorwärts."
HFJens Prüss
wird in seiner bekannt launigen Art von dieser besonderen Freundschaft erzählen und aus Textbeispielen wie „Die schlesischen Weber" und „Doktrin" lesen