„JEDE ZEIT HAT IHRE AUFGABE,
UND DURCH DIE LÖSUNG DERSELBEN RÜCKT DIE MENSCHHEIT WEITER.“

HEINRICH HEINE

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Di 13. Mär 2018
Geburtstag am 14.03.2018

Edmund Spohr wird 75 !

Dr. Edmund Spohr wuchs in Düsseldorf auf und studierte ab 1962 Kulturwissenschaften und Architektur an der RWTH Aachen. 1965/66 war er DAAD-Stipendiat an der École nationale supérieure des beaux-arts de Paris. 1967 beendete er sein Studium als Diplom-Ingenieur. Er arbeitet seitdem als freischaffender Architekt in Düsseldorf mit den Schwerpunkten Wohnanlagen, Banken, Altenheime, städtebauliche Analysen, Gutachten und Denkmalpflege. Seit 1972 ist er mit der Stadtforscherin Marjatta Spohr geb. Anttila verheiratet. ........
1973 promovierte er an der RWTH Aachen zum Dr.-Ing. mit dem Thema: „Die Befestigungsanlagen von Düsseldorf. Bauliche Entwicklung – städtebauliche Konsequenzen“. Von 1984 bis 2005 war Edmund Spohr beratend als sachverständiger Bürger im Kulturausschuss der Landeshauptstadt als Denkmal- und Stadtbildpfleger tätig.[1] Für sein Buch „Düsseldorf. Stadt und Festung“, wurde er 1978 mit dem Förderpreis der Landeshauptstadt[2] ausgezeichnet. Zahlreiche Publikationen folgten, darunter die Buchreihe „Düsseldorf – eine Stadt zwischen Tradition und Vision“, die Spohr zusammen mit dem Kunsthistoriker Hatto Küffner herausgegeben hat. Die Entwicklungen zum Erhalt des Ständehauses und Neubau des nordrhein-westfälischen Landtages bis 1981 wurden von Spohr maßgeblich beeinflusst. Seine Idee, das neue Landtagsgebäude am Rheinufer zu platzieren, ermöglichte den Erhalt des Düsseldorfer Ständehauses und des umgebenden Parks und führte zur Entstehung eines Regierungsviertels am Rheinknie. An der städtebaulichen Neuordnung des Alten Hafens an der Dammstraße hatte Spohr entscheidenden Anteil. Spohrs Stadtbildanalyse von Gerresheim (1979/80) gilt als wesentlicher Meilenstein für die Umstrukturierung und Sanierung des Ortskerns von Gerresheim. Seine Stadtbilduntersuchung von Kaiserswerth[3] diente als Grundlage für den Denkmalpflegeplan Kaiserswerth – dem ersten seiner Art in Nordrhein-Westfalen. Spohrs publizistisches Wirken und sein Einsatz in unterschiedlichen Gremien dienten besonders der städtebaulichen Entwicklung sowie der Stadtbild- und Denkmalpflege in Düsseldorf. Diese Aktivitäten lieferten auch die Begründung für zahlreiche Ehrungen wie die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse in 2003 und die Auszeichnung mit dem Jan-Wellem-Ring der Stadt Düsseldorf für herausragende Verdienste um Denkmalpflege, Stadtentwicklung und Kultur in Düsseldorf 2006. Mit der 2003 gegründeten Bürgerstiftung Dus-illuminated® engagiert sich Edmund Spohr für ein Beleuchtungskonzept der Stadt Düsseldorf. Die Stiftung hat seit ihrer Gründung zahlreiche Illuminationen von wichtigen Baudenkmälern und Kirchen initiiert bzw. mitfinanziert
(Quelle: Wikipedia)
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