„JEDE ZEIT HAT IHRE AUFGABE,
UND DURCH DIE LÖSUNG DERSELBEN RÜCKT DIE MENSCHHEIT WEITER.“
HEINRICH HEINE

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Do 26. Nov 2020
Besuch des Hetjens Museums 18:00 Uhr Anmeldung erforderlich

Krakauer Krippen auf UNESCO-Liste

Auf Einladung unserer HF Dr. Daniela Antonin werden wir am Donnerstag, den 26. November 2020 die Ausstellung "Krakauer Krippen" besuchen (offizielle Eröffnung am Vortag).
Die Tradition des Krippenbaus reicht in Krakau bis ins 19. Jahrhundert zurück. Wie lebendig diese Tradition ist, kann man jedes Jahr in der Adventszeit auf dem Krakauer Hauptmarkt erleben. Dann findet der traditionelle Wettbewerb der Krippenbauer statt.

 

Bedeutende Denkmäler der Stadt bilden traditionell die Kulissen der Krakauer Weihnachtskrippen. Besonders häufig sind die markanten Türme der Marienkirche und die Wawelkathedrale zu sehen. Neben der Heiligen Familie beleben Nachbildungen polnischer Könige, Nationalhelden oder dem legendären Tartarenreiter Lajkonik die Szenerie. Wurden die Krippen früher aus einfachen Materialien wie Pappe und buntem Bonbonpapier gefertigt, so werden sie heutzutage meist aus Holzlatten konstruiert und mit glänzendem Staniolpapier aufwendig dekoriert. Die Figuren werden aus Holz, Gips oder Kunststoff modelliert und oft durch ausgeklügelte Mechanismen in Bewegung gesetzt. In Krakau entstand schon im 19. Jahrhindert die Gilde der Krippenbauer. Ihr gehörten meist Maurer an, die sich im Winter durch die Herstelllung von Krippen neue Verdienstmöglichkeiten suchten. 1937 wurde der erste Wettbewerb um die schönste Krippe ausgelobt. Seit 1945 werden jedes Jahr am ersten Donnerstag im Dezember die schönsten Krippen auf dem Krakauer Rynek Glówny (Hauptmarkt) ausgestellt. Der Wettbewerb ist ein Höhepunkt des jährlichen Weihnachtsmarktes.

 

Weitere Details zum Ablauf dieses Ausstellungsbesuches folgen.

Anmeldung erforderlich!

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