„JEDE ZEIT HAT IHRE AUFGABE,
UND DURCH DIE LÖSUNG DERSELBEN RÜCKT DIE MENSCHHEIT WEITER.“
HEINRICH HEINE

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So 19. Mai 2019
Sonderveranstaltung mit Damen Anmeldung erforderlich!

Gemeinsames "Spargelessen" im Brand's Jupp in Düsseldorf-Wittlaer (FOTOGALERIE)

Für Sonntag, den 19. Mai 2019, stand das diesjährige gemeinsame Spargelessen des Heinrich Heine Kreis e.V. auf dem Programm der Sonderveranstaltungen, an dem 20 Heine-Freunde, ihre Damen und Gäste teilnahmen ..


 

Am Nachmittag des 19. Mai 2019, einem sommerlich gestimmten Sonntag, zogen von Nordwest gegen halb fünf dunkle Gewitterwolken auf. Deshalb beschloss die Wirtin von Brand’s Jupp in Wittlar umsichtig, das für die Terrasse geplante Spargelessen des Heinrich Heine Kreis in die „gute Stube“ im ersten Stockwerk zu verlegen. Als die zum gemeinsamen Spargelessen sich verabredeten Heine-Freunde, ihre Damen und Gäste nach und nach eintrafen, erwartete sie dort eine festlich gedeckte lange Tafel in einem rustikalen Ambiente, das - zeitversetzt in den Anfang des vorigen Jahrhunderts - sie einlud, in der Behaglichkeit und gemütlichen Atmosphäre typischer niederrheinischer Gasthäuser Platz zu nehmen. Auch wenn der befürchtete Regenschauer ausblieb, es war eine kluge Entscheidung der Wirtin. Dieses „Entre-nous“ wirkte sich beflügelnd und temperierend auf die Stimmung und kommunikative Atmosphäre aus. Nach einer flotten Ansprache von Heine-Freund Walter Schuhen, der uns verriet, warum die Wahl auf dieses traditionsreiche Lokal gefallen war, wurde aufgetischt. Köstlicher Spargel mit zerlassener gebräunter Butter oder Sauce Hollandaise an Salzkartoffeln, wahlweise mit Lachs, Schweinefilet oder Rumpsteak, dazu ausgesuchter Riesling oder Weißburgunder. Das Spargelessen war ein Gedicht, superb das Dessert, der Service aufmerksam und parkettsicher.

 

Heine-Freund Bernd J. Meloch gilt das Verdienst, diese gemütliche Tafelrunde organisiert zu haben. Nach den lebhaften Tischgesprächen setzte sich der rege Austausch bis zum Mokka oder Cappuccino fort. Zwei schöne Stunden vergingen wie im Fluge. Fröhlichkeit auf den Gesichtern und ein spürbarer Hauch, einen erlebnisreichen Nachmittag unter Freunden genossen zu haben, waren die Impressionen des Chronisten, als sich der Kreis voneinander verabschiedete. Draußen verzauberte die Abendsonne das friedliche Wittlar. Zurück blieb ein gastlicher Ort, der mit seinem eigenwilligen Enterieur und seiner Historie als Restaurant bekannter Maler, die oft ihre Rechnungen mit Gemälden beglichen, den Spirit des Romantikers und Poeten des Rheins Heinrich Heine hat aufleben lassen.

 

(hb)


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