„JEDE ZEIT HAT IHRE AUFGABE,
UND DURCH DIE LÖSUNG DERSELBEN RÜCKT DIE MENSCHHEIT WEITER.“
HEINRICH HEINE

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Mi 07. Jun 2017
Jour fixe
mit Damen

Prostituiertenschutzgesetz

Vortrag

Sylvia Pantel, MdB
Kreisvorstand CDU Düsseldorf, Bundesvorstand Frauen-Union Deutschland


Sylvia Pantel studierte Betriebswirtschaft an der Fernuniversität Hagen. Nach mehreren Jahren als selbstständige Unternehmerin im Bereich Transportwesen wechselte sie in den Bereich der medizinischen Gesundheitsfürsorge. Sie ist Mutter von fünf Kindern und römisch-katholisch.

2012 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Ihren politischen Schwerpunkt setzt Sylvia Pantel im Bereich Bildungs-, Famiien- und Sozialpolitik. Sie trat 1996 in die CDU ein, wurde 1997 (stellvertretendes) Bürgerschaftsmitglied im Schulausschuss der Landeshauptstadt Düsseldorf, 1999 Mitglied der Bezirksvertretung 9. Von 2004 bis 2013 gehörte sie dem Düsseldorfer Stadtrat an. Sie spricht sich für das bestehende differenzierte Schulsystem aus und möchte die Hauptschule durch Einführung von Ganztagsbetrieb in Konkurrenz zur Gesamtschule stärken. Einen weiteren Schwerpunkt setzt sie in der frühkindlichen Bildung.

Zur Novellierung des Prostitutionsgesetzes ist Pantel seit 2014 Berichterstatterin für die CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Dafür hat sie sich bei Betroffenen in Rotlichtbezirken erkundigt. Pantel spricht sich für eine Anhebung des Mindestalters für Prostitution auf 21 Jahre aus sowie für die Einführung einer ordnungsbehördlichen Erlaubnispflicht von Prostitutionsstätten und verplichtende Gesundheitsuntersuchungen.

 

Mit Ihrem hervorragenden Vortrag verdeutlichte Frau Pantel die mit der Novellierung verbundenen Vorteile für die Prostituierten, vor allem im Hinblick auf Kondompflicht, medizinische Untersuchung und Erlaubnispflicht für Bordellbetreiber. Auch vermittelte sie uns Enblicke in das Tagesgeschäft von Lokalpolitik, mit der sie für die Belange und Bedarfe der Menschen in ihrem Wahlkreis eintritt. Für ihr vielseitiges Engagement erhielt sie viel Applaus und Zustimmung aus der Runde der Heine-Freunde und ihrer Damen.

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